Du willst endlich weg von „Kannst du mir schnell die neue Karte drucken?“ und hin zu „Änderung ist in 30 Sekunden live“? Dann bist du hier richtig. In dieser Anleitung baust du dir eine digitale Speisekarte von null bis veröffentlicht – ohne Technik-Frust, ohne Vorwissen. Das Ziel: Am Ende hast du einen Link (und einen QR-Code), den Gäste scannen und sofort deine Karte sehen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Damit du den Beitrag später auch als Tutorial nutzen kannst (oder dein Team damit arbeitet), bekommst du zu jedem Schritt konkrete Screenshot-Ideen. Wenn du die Screenshots direkt während der Umsetzung machst, wird aus deiner eigenen Einrichtung automatisch ein perfekter Blog-Guide.
Schritt 1: Konto anlegen und einmal die „Spielregeln“ festlegen
Starte mit der Registrierung und melde dich anschließend im Dashboard an. Nimm dir danach zwei Minuten für die Grundlagen: Sprache, Währung, Kontaktinfos und – falls verfügbar – das Grundlayout (Logo, Farben oder ein Headerbild). Das klingt banal, spart aber später Zeit, weil jede neue Speisekarte automatisch konsistent wirkt.
Beispiel: Du betreibst ein Café. Dann hinterlegst du direkt das Café-Logo und ein ruhiges Headerbild (Theke oder Bohnen), damit jedes Menü sofort nach dir aussieht – selbst wenn du später mehrere Menüs (Frühstück, Mittag, Kuchen) anlegst.
Screenshot-Tipp: Ein Screenshot von „Registrierung abgeschlossen / Dashboard Start“ ist der perfekte Einstieg im Blog, weil Leser sofort sehen: „Ah, so sieht das System aus.“
Schritt 2: Menü anlegen – und dem Ganzen einen klaren Zweck geben
Lege jetzt dein erstes Menü an. Gib ihm einen Namen, der im Alltag Sinn ergibt. „Speisekarte“ ist okay, aber „Abendkarte“, „Mittagsmenü KW05“ oder „Room Service“ ist im Betrieb deutlich hilfreicher. Wenn du die Option hast, setze gleich eine Sichtbarkeit oder einen Zeitraum (z. B. aktiv ab 17:00 Uhr). So wird aus „digital“ automatisch auch „organisiert“.
Beispiel: Restaurant mit Tagesgeschäft: Du legst zwei Menüs an – „Mittag (Mo–Fr)“ und „Abend“. Beide können später mit denselben Gerichten arbeiten, aber zu unterschiedlichen Zeiten aktiv sein.
Screenshot-Tipp: Screenshot von „Menü erstellen“ plus ein Bild von der Menü-Übersicht (leeres Menü). Das zeigt den Lesern, dass sie nicht sofort alles fertig haben müssen – es ist normal, wenn es am Anfang noch leer aussieht.
Schritt 3: Gerichte anlegen – wie in einer Bibliothek, nicht wie in einem Chaos
Jetzt kommt der Teil, der sich am Anfang nach Arbeit anfühlt, sich aber später auszahlt: Lege Gerichte zentral an (Name, Beschreibung, Preis, optional Bild). Denk dabei wie bei Bausteinen. Ein Gericht ist nicht „Teil einer Karte“, sondern ein Element, das du in mehreren Menüs verwenden kannst.
Schreibe Beschreibungen so, dass sie in zwei Sekunden Appetit machen. Statt „Burger“ lieber „Rindburger, Cheddar, hausgemachte Sauce, Brioche“. So wirkt dein Menü hochwertiger – ohne Marketing-Blabla.
Beispiel: „Tomatensuppe“ wird zu „Tomatensuppe mit Basilikumöl, dazu geröstetes Brot“. Kleiner Text, große Wirkung.
Screenshot-Tipp: Ein Screenshot vom Formular „Gericht hinzufügen“ ist Gold wert – vor allem, wenn man Felder wie Preis, Beschreibung und Bildupload sieht.
Wenn du Allergene oder Zusatzinformationen pflegst, nutze dafür klare Felder oder Tags, statt alles in den Fließtext zu stopfen. Das ist übersichtlicher – und für Gäste einfacher zu scannen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Schritt 4: Kategorien strukturieren – damit Gäste schneller entscheiden
Kategorien sind die stille Superkraft jeder Speisekarte. Ohne Kategorien wirkt selbst die beste Küche wie eine Textwand. Mit Kategorien wird daraus ein Spaziergang: Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts, Getränke – oder bei einem Foodtruck: „Burgers“, „Sides“, „Drinks“.
Lege Kategorien zuerst an, dann ordne die Gerichte zu. Achte auf eine Reihenfolge, die sich „natürlich“ liest: leicht → schwer, kalt → warm, alkoholfrei → alkoholisch. So fühlt sich die Navigation intuitiv an, ohne dass du es erklären musst.
Beispiel-Struktur (Restaurant): Vorspeisen → Salate → Hauptgerichte → Beilagen → Desserts → Getränke → Specials.
Screenshot-Tipp: Screenshot von der Kategorien-Liste (mit Reihenfolge) und ein Screenshot, wie ein Gericht einer Kategorie zugeordnet wird. Damit können Leser den Schritt exakt nachbauen.
Wenn du dein Menü mehrsprachig anbieten willst, starte pragmatisch: Übersetze zuerst Kategorien und die Top-20-Gerichte. Der Rest kann nach und nach folgen, ohne dass du den Launch verschiebst.
Schritt 5: Vorschau prüfen, veröffentlichen und per QR-Code teilen
Bevor du live gehst, nutze die Vorschau wie ein Gast: am Smartphone, mit einer Hand, vielleicht im Sonnenlicht. Passt die Schrift? Sind Preise sauber formatiert? Sind Bilder nicht zu riesig? Klicke dich durch Kategorien, als würdest du wirklich bestellen wollen.
Dann veröffentliche das Menü: Du brauchst am Ende eine URL, die Gäste öffnen können – und idealerweise einen QR-Code, der genau zu dieser URL führt. So funktioniert ein QR-Code-Menü in der Praxis: Scan → Smartphone öffnet deine Menü-Seite. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Screenshot-Tipp: Unbedingt ein Screenshot vom finalen Menü auf dem Handy plus ein Screenshot/Export vom QR-Code. Diese zwei Bilder sind im Blog das „Erfolgsgefühl“ für Leser.
Wenn du QR-Codes aus dem Tool generierst, dokumentiere den Klickpfad im Beitrag (z. B. „Teilen“ → „QR-Code“ → „Download“). Solche konkreten Schritte sind der Grund, warum Tutorials gespeichert und wiedergefunden werden. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Mini-Check: Welche Screenshots dein Blog-Guide wirklich braucht
- Dashboard-Startseite nach Login (Orientierung)
- „Menü anlegen“ (Name/Zeitraum/Layout)
- „Gericht hinzufügen“ (Name, Preis, Beschreibung, Allergene)
- Kategorien-Übersicht (mit Reihenfolge)
- Smartphone-Vorschau des fertigen Menüs
- QR-Code-Ansicht oder Download-Dialog
Zum Schluss: Dein erstes Menü muss nicht perfekt sein
Die häufigste Bremse ist Perfektion. Aber digital heißt: Du darfst starten und verbessern. Heute veröffentlichst du die Basis (die Gäste finden alles Wichtige), morgen fügst du Bilder hinzu, übermorgen optimierst du Texte. Hauptsache, du kommst live – und deine Karte wird endlich so flexibel, wie dein Tagesgeschäft es verlangt.
Wenn du willst, nimm dir 20 Minuten und setze genau jetzt Schritt 1–3 um. Danach fühlt sich der Rest nicht mehr wie „Projekt“ an, sondern wie Routine.